Verfasst am 7. 04. 2010
Unternehmer, die ihr Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, insbesondere GmbH, betreiben, sollten aus steuerlicher Sicht ihre bisherige Rechtsformentscheidung neu überdenken. Einerseits ist durch den ab 2010 geltenden 13%igen Gewinnfreibetrag eine annähernde Gleichstellung der Ertragsbesteuerung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit (ausschüttenden) Kapitalgesellschaften erfolgt. Damit hat aber die Verlagerung von Einkünften in Kapitalgesellschaften in vielen Fällen keinen steuerlichen Sinn mehr. Andererseits beobachtet die Finanzbehörde, wie von uns schon berichtet, seit längerer Zeit Kapitalgesellschaften, die bei der Erbringung höchstpersönlicher Leistungen nur zwischengeschaltet werden, äußerst kritisch.
Selbstverständlich sollten bei Ihrer Rechtsformwahl auch andere wichtige Aspekte berücksichtigt werden wie z.B. Haftungsbeschränkungen, Marktauftritt u.a. Für einen ganzheitlichen Überblick über dieses Thema bieten wir einen Frühstücks-Workshop an unseren drei Standorten in Wien, Baden und Salzburg an. Termine, Inhalte und weitere Informationen zum Workshop “Überlegungen zur Rechtsform mit steuerlichem Schwerpunkt” finden Sie auf unserer Homepage unter www.artus.at.
Verfasst am 7. 04. 2010
Ich möchte Sie über nachfolgende Information des BMF betreffend Erinnerungsschreiben zur UVA-Abgabe in Kenntnis setzen:
“Es wird darauf hingewiesen, dass erstmalig voraussichtlich Anfang April 2010 (Zeitraum 01/2010) monatlich automatisierte Erinnerungsschreiben an die Unternehmer, die nach vorliegenden Steuerdaten zur Abgabe einer UVA verpflichtet, aber dieser Verpflichtung nicht nachgekommen sind, ergehen werden.
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Verfasst am 31. 03. 2010
Vorsteuererstattungsanträge von österreichischen Unternehmern in anderen EU-Mitgliedstaaten müssen seit 1. Jänner 2010 zentral über das System von FinanzOnline bei der österreichischen Finanzverwaltung eingereicht werden.
Wir haben nun kammerintern erfahren, dass es hierbei offenbar noch einige Probleme gibt und das System nicht fehlerfrei funktioniert. Zum Beispiel können Anträge österreichischer Unternehmer für Vorsteuerrückerstattungen in Deutschland noch nicht an die dort ansässige Finanzverwaltung weiter geleitet werden, da dort das Online-System augenscheinlich noch nicht zur Gänze programmiert wurde. (weiterlesen…)
Verfasst am 30. 03. 2010
- Rechtsformwahl und Gewinnfreibetrag

- Unternehmensbewertung – entscheidend in vielen Situationen
- Der Social Return on Investment
- Pauschalierungen für die betrieblichen Einkünfte
- Beteiligungsertragsbefreiung neu – Steuerliche Behandlung von Portfoliodividenden nach dem Budgetbegleitgesetz
- Das Kinderbetreuungsgeld (KBG) – Neuregelungen ab 2010
- Das ABC der Bilanzierung: Bilanzierungswahlrechte nach dem UGB
Verfasst am 29. 03. 2010
Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, so kann eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt sein. Es stellt keine nach § 3 Abs.2 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) verbotene mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft dar, wenn der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern die Kenntnis der deutschen Schriftsprache verlangt, soweit sie für deren Tätigkeit erforderlich ist und auch bei der Stellenbeschreibung gefordert wurde.
Verfasst am 25. 03. 2010
Laut Rechtsprechung des VwGH sind Reisekosten nur dann als Betriebsausgaben bzw Werbungskosten abzugsfähig, wenn die Reise ausschließlich beruflich veranlasst ist. Reisekosten für privat mitveranlasste Reisen fallen nach dem VwGH unter das Aufteilungsverbot des Einkommensteuergesetzes und gelten als Aufwendungen der Lebensführung. Die Kosten für solche Reisen sind dann zur Gänze nicht abzugsfähig.
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Verfasst am 22. 03. 2010
Wird ein Dienstverhältnis durch einen unberechtigten vorzeitigen Austritt aufgelöst und wird dadurch eine im Arbeitsvertrag vereinbarte Konventionalstrafe fällig, so darf der/die ArbeitgeberIn diesen Betrag im Zuge der Endabrechnung NUR vom pfändbaren Teil des Einkommens abziehen.
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Verfasst am 18. 03. 2010
Im Rahmen der Überprüfung der subjektiven Neugründereigenschaft für die Erlangung der Begünstigungen nach dem NeuFöG ist unter anderem darauf zu achten, ob im Falle einer neugegründeten Kapitalgesellschaft der bzw. einer der Gesellschafter innerhalb der letzten 15 Jahre vor dem Zeitpunkt der Neugründung nicht in vergleichbarer Art beherrschend betrieblich tätig war. (weiterlesen…)
Verfasst am 15. 03. 2010
In der heutigen Arbeitswelt wird immer mehr Mobilität von den Arbeitnehmern gefordert. Umzüge aus beruflichen Gründen werden daher immer häufiger.
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Verfasst am 26. 02. 2010
Ab 1.1.2010 gelten die Bestimmungen des neuen Mehrwertsteuerpakets. Dabei wurde als Erweiterung der Zusammenfassenden Meldung die Erfassung der grenzüberschreitenden sonstigen Leistungen innerhalb der EU vorgesehen und zusätzlich die Einreichfrist verkürzt. Folgende kurze Übersicht soll zwei der häufig in diesem Zusammenhang gestellte Fragen beantworten:
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