Verfasst am 2. 06. 2010
Am 20.5.2010 hat das Plenum des Nationalrats das Abgabenänderungsgesetz 2010 in der Fassung des Finanzausschussberichts vom 12.5.2010 beschlossen.
Die wesentlichsten Änderungen im Überblick:
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Verfasst am 25. 05. 2010
Durch das Insolvenzrechtsänderungsgesetz (IRÄG) 2010 sollen künftig Sanierungen erleichtert und die Sanierungschancen für Unternehmen erhöht werden. Infolge der Schaffung eines einheitlichen Insolvenzverfahrens wird die Unterteilung in Konkurs- und Ausgleichsverfahren abgeschafft.
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Verfasst am 28. 04. 2010
Unternehmer, die nur steuerfreie Umsätze ohne Berechtigung zum Vorsteuerabzug ausführen, wie zum Beispiel Kleinunternehmer und Ärzte, besitzen meist keine UID-Nummer. Dies deshalb, weil sie keine Umsätze mit Umsatzsteuer durchführen und somit auch keiner ihrer Geschäftspartner und Kunden sich die Vorsteuer zurückholen kann. Ohne Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer auf der Rechnung gibt es aber auch keine Notwendigkeit für eine UID-Nummer des leistenden Unternehmers. (weiterlesen…)
Verfasst am 22. 04. 2010
Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat am 26. Februar 2010 ein Gesetzesprüfungsverfahren eingeleitet, das sich mit der Beschränkung des Verlustabzuges („Verlustvortrages“) auf betriebliche Einkünfte beschäftigt. Nach der einschlägigen Bestimmung des österreichischen Einkommensteuergesetzes 1988 können Verluste aus vorangegangenen Jahren nur in bestimmten Fällen mit Gewinnen in Folgejahren verrechnet werden.
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Verfasst am 13. 04. 2010
Gemäß § 20 Abs 1 Z 2 lit b EStG sind bestimmte betrieblich oder beruflich veranlasste Aufwendungen oder Ausgaben, die auch die Lebensführung eines Steuerpflichtigen berühren, steuerlich insoweit nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig, als sie nach der allgemeinen Verkehrsauffassung nicht angemessen sind. Für PKW und Kombinationskraftwagen liegt diese Angemessenheitsgrenze, festgelegt durch Verordnung des BMF, derzeit bei € 40.000 Anschaffungskosten inkl. USt und NOVA. (weiterlesen…)
Verfasst am 7. 04. 2010
Unternehmer, die ihr Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, insbesondere GmbH, betreiben, sollten aus steuerlicher Sicht ihre bisherige Rechtsformentscheidung neu überdenken. Einerseits ist durch den ab 2010 geltenden 13%igen Gewinnfreibetrag eine annähernde Gleichstellung der Ertragsbesteuerung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit (ausschüttenden) Kapitalgesellschaften erfolgt. Damit hat aber die Verlagerung von Einkünften in Kapitalgesellschaften in vielen Fällen keinen steuerlichen Sinn mehr. Andererseits beobachtet die Finanzbehörde, wie von uns schon berichtet, seit längerer Zeit Kapitalgesellschaften, die bei der Erbringung höchstpersönlicher Leistungen nur zwischengeschaltet werden, äußerst kritisch.
Selbstverständlich sollten bei Ihrer Rechtsformwahl auch andere wichtige Aspekte berücksichtigt werden wie z.B. Haftungsbeschränkungen, Marktauftritt u.a. Für einen ganzheitlichen Überblick über dieses Thema bieten wir einen Frühstücks-Workshop an unseren drei Standorten in Wien, Baden und Salzburg an. Termine, Inhalte und weitere Informationen zum Workshop “Überlegungen zur Rechtsform mit steuerlichem Schwerpunkt” finden Sie auf unserer Homepage unter www.artus.at.
Verfasst am 7. 04. 2010
Ich möchte Sie über nachfolgende Information des BMF betreffend Erinnerungsschreiben zur UVA-Abgabe in Kenntnis setzen:
“Es wird darauf hingewiesen, dass erstmalig voraussichtlich Anfang April 2010 (Zeitraum 01/2010) monatlich automatisierte Erinnerungsschreiben an die Unternehmer, die nach vorliegenden Steuerdaten zur Abgabe einer UVA verpflichtet, aber dieser Verpflichtung nicht nachgekommen sind, ergehen werden.
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Verfasst am 31. 03. 2010
Vorsteuererstattungsanträge von österreichischen Unternehmern in anderen EU-Mitgliedstaaten müssen seit 1. Jänner 2010 zentral über das System von FinanzOnline bei der österreichischen Finanzverwaltung eingereicht werden.
Wir haben nun kammerintern erfahren, dass es hierbei offenbar noch einige Probleme gibt und das System nicht fehlerfrei funktioniert. Zum Beispiel können Anträge österreichischer Unternehmer für Vorsteuerrückerstattungen in Deutschland noch nicht an die dort ansässige Finanzverwaltung weiter geleitet werden, da dort das Online-System augenscheinlich noch nicht zur Gänze programmiert wurde. (weiterlesen…)
Verfasst am 25. 03. 2010
Laut Rechtsprechung des VwGH sind Reisekosten nur dann als Betriebsausgaben bzw Werbungskosten abzugsfähig, wenn die Reise ausschließlich beruflich veranlasst ist. Reisekosten für privat mitveranlasste Reisen fallen nach dem VwGH unter das Aufteilungsverbot des Einkommensteuergesetzes und gelten als Aufwendungen der Lebensführung. Die Kosten für solche Reisen sind dann zur Gänze nicht abzugsfähig.
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Verfasst am 15. 03. 2010
In der heutigen Arbeitswelt wird immer mehr Mobilität von den Arbeitnehmern gefordert. Umzüge aus beruflichen Gründen werden daher immer häufiger.
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